Was tun bei Erkältung?

 

Bei Erkältung — das ist zu tun

 

Wenn die kältere Jahreszeit im letzten Jahresdrittel die sonnigen und somit warmen Tage ablöst, kommt es vermehrt zu Erkältungen. Die grippalen Infekte steigen wöchentlich und die Triefnasen haben Hochkonjunktur.

Viele fragen sich in dieser Zeit, was sie dagegen tun können.

Im Folgenden geben wir ihnen Tipps bei Erkältung, wie sie mit den unterschiedlichsten Maßnahmen eine Erkältung behandeln können.

 

 

Was tun bei Erkältung?

 

Hilfe bei Erkältung mit verstopfter oder fließender Nase bieten viele verschiedenen Ansätze, so auch das gute alte Hausmittel Inhalieren. Bei Halsschmerzen ist das Gurgeln häufig zielführend, damit diese gemildert werden. Leichtes Fieber kann mit Wadenwickeln gesenkt werden. Bei Gliederschmerzen helfen leichte Schmerzmittel und bei Kopfschmerzen können Entspannungsübungen und ebenfalls leichte Schmerzpräparate Linderung herbeiführen. Ruhe und Schlaf unterstützen das Immunsystem, um die Erkältung besser zu bekämpfen.

Ferner gibt es auch wundbare (Arznei-)Tees zu denen wir Sie gerne beraten. Neben klassischen allopathischen Medikamenten empfehlen wir auch sehr gerne wirksame pflanzliche Arzneimittel.

 

Tipps bei Erkältung

 

Schmerzmittel, wenn es gar nicht anders geht.

Die Schmerzmittel Ibuprofen, Paracetamol und ASS haben sich bei Kopf- und Gliederschmerzen sowie bei Ohrenschmerzen bewährt. Gehören Schnupfen und Husten zu den Symptomen, helfen sie jedoch nicht.

Für Kinder ist Paracetamol besser verträglich als Ibuprofen. ASS sollte ihnen bei Fieber nicht verabreicht werden, weil eine seltene, aber gefährliche Nebenwirkung auftreten kann. Gemeint ist das Reye-Syndrom (Leber- und Nierenschäden). Dies gilt insbesondere für Kinder unter 12 Jahren. Generell gilt bei Schmerzmitteln: Lesen Sie die Packungsbeilage und Fragen Sie uns als pharmazeutisches Fachpersonal um Rat.

 

 

Antibiotische Präparate

Diese helfen bei einer virusbedingten Erkältung gar nicht, weil Antibiotika nur gegen Bakterien wirkt!

Eine bakterielle Infektion kann vorliegen, wenn

- die Ohren stark schmerzen und das Hörvermögen nachlässt

- starke Halsschmerzen dauerhaft auftreten und die Gaumenmandeln vereitert sind

- eine verstopfte Nase einhergeht mit starken Kopfschmerzen im Bereich der Stirnhöhle

- Brustschmerzen auftreten

- Probleme beim Atmen bestehen

- der Nasenschleim bzw. der Auswurf gründlich verfärbt ist

Diese Symptome, die mit einem Antibiotika behandelt werden können, bedürfen der ärztlichen Abklärung.

 

 

Nasensprays oder Nasentropfen können die Atmung erleichtern.

Hier empfehlen sich Präparate mit einer abschwellenden Wirkung und so die Atmung erleichtern. Sie können jedoch einen gegenteiligen Effekt haben, wenn sie länger als eine Woche durchgängig angewendet werden. Dieser Effekt besteht in einem Dauerschnupfen, weil die Nasenschleimhaut schon wenige Stunden nach der Anwendung wieder anschwillt. Gerne beraten wir Sie hier ausführlich, welches Produkt in welcher Phase der Erkältung am sinnvollsten ist.

Auch eine Nasendusche kann helfen, Keime und Schleim auszuspülen.

 

H3: Das Immunsystem mit Vitaminpräparaten unterstützen

 

Für eine gute Gesundheit sind die Vitamine C und D essenziell. Meistens kann Vitamin C mit einer ausgewogenen Ernährung in ausreichender Menge dem Körper zugeführt werden. Genügend Vitamin D bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht selber. Eine Zufuhr ist deshalb meistens in den Herbst- und Wintermonaten anzuraten.

Vitamin C kann die Dauer einer Erkältungszeit verkürzen, wenn bereits vorher ein ausreichender Spiegel vorliegt. Es ist somit keinesfalls von Nachteil, Vitamin C auch prophylaktisch einzunehmen. Dies gilt auch für Vitamin D.

 

 

Pflanzliche Arzneimittel und bewährte Hausmittel können auf natürliche Weise helfen.

 

Wer nicht direkt die gängigen pharmazeutischen Medikamente einnehmen möchte, ist mit homöopathischen Arzneien häufig sehr gut beraten. Bei Husten hilft häufig das Gurgeln mit Salz und bei erhöhter Temperatur oder leichtem Fieber bewährt ich immer wieder die kalte Wadenwickel.

 

 

Viel trinken und mit Wasserdampf inhalieren

 

Das Inhalieren mit Wasserdampf und Zusätzen wie Pfefferminzöl oder frischer Kamille gehört zu den auch heute noch geschätzten Hausmitteln. Die Nasenschleimhäute können durch die feuchte Wärme abschwellen, wodurch das Atmen erleichtert wird.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann dafür sorgen, dass Schlacke ausgespült werden. Hilfe bei Erkältung bieten auch ein heißer Tee und eine heiße Milch mit ihrer jeweils wohltuenden Wirkung.

 

 

Was sollte man bei einer Erkältung nicht tun?

 

 

●       Im Bett bleiben ist nur bei Fieber anzuraten. Ansonsten lieber kurze Spaziergänge an der frischen Luft einplanen. Bei Schnupfen sollte der Nasenschleim nicht hochgezogen werden, weil dies zu Hals- und Rachenentzündungen führen kann.

●       Ist die Nase verstopft, nicht direkt versuchen zu schnäuzen. Dies und der damit verbundene Druck können in Kombination dazu führen, dass Bakterien schneller in die Nebenhöhlen gelangen.

●       Der Nießreflex sollte nicht unterdrückt werden, weil dies zu einem Überdruck im Ohr führen kann.

●       Aktiv Sport treiben verlangsamt häufig den Heilungsprozess und kostet Kraft, die für die Infektbekämpfung benötigt wird. Die Sauna eignet sich auf keinen Fall, um die Erkältung auszuschwitzen. Außerdem werden Herz und Kreislauf unter Umständen übermäßig beansprucht.

●       Wer zu früh wieder zur Arbeit geht, kann seine Kolleginnen und Kollegen anstecken.

 

 

Hilfe bei Erkältung — der Gang zum Arzt ist in schweren Fällen anzuraten.

 

 

Klingt die Erkältung nach 7-10 Tagen nicht ab oder verschlimmert sich die Symptomatik in dieser Zeit, dann sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.



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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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2 Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.
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