Weihrauch essen

 

Weihrauch essen

Weihrauch ist auch für seine aromatherpeutische Wirkung bekannt, v.a. bei Angst und Depressionen. Dieser betörende Duft entfaltet sich, wenn der Weihrauch zuerst erhitzt und dann geschmolzen wird.

 

Darüber hinaus kann die gesundheitsfördernde Wirkung von Weihrauch auch helfen, wenn im Körper entzündliche Prozesse ablaufen, die zu lange andauern und damit nicht mehr ausschließlich als Warnsignal des Körpers interpretiert werden können. Erkrankungen der Atemwege, des Darmtraktes sowie rheumatische und arthrotische Erkrankung aber auch allergische Erkrankungen können von Weihrauch laut Studienlage profitieren. Der Grund ist, dass in der Leukotriensynthese-Hemmung, die selektiv verläuft, durch eine Inhibition der 5-Lipxygenase ein sehr spezielles Wirkungsprinzip nachgewiesen werden konnte.

 

Nicht vergessen werden darf, dass sich Weihrauch zunehmend in der Anti-Krebstherapie bei bestimmten Tumoren als unterstützende Therapie etabliert hat um z. B. die Ödembildung zu verhindern.

 

Doch wie sieht es mit „Weihrauch kauen“ bzw. „Weihrauch essen“? Vorab kann gesagt werden, dass Kauweihrauch bisher weniger verbreitet ist in Deutschland.

 

Kann man Weihrauch essen?

 

Es ist schwierig, hierbei eine Empfehlung auszusprechen, ob wir Weihrauch essen sollen. Per se ist es durchaus möglich, Weihrauch zu essen. Die Menschen in den erwähnten Ländern/Kontinenten tun es auch. Omanischer Weihrauch wird von ihnen zuerst gekaut und dann ggf. mit ein wenig Milch oder Wasser geschluckt.

 

Die Wirkung ist jedoch umstritten. So wenig man eine Kartoffel samt giftigen, grünen Blättern roh verspeisen würde, so wenig Effekte sind vom Verspeisen des puren Weihrauchharzes zu erwarten. Weihrauch direkt zu essen, ist also nicht sinnvoll. Die Bioverfügbarkeit ist gering, weil durch Spucke oder Magensäure nicht das aus dem Weihrauchharz herausgelöst werden kann, was für die Wirkung verantwortlich ist. Ein bekannter Weihrauchforscher wird gerne mit der Aussage zitiert, dass noch niemand an Weihrauchmangel gestorben sei. Unser Körper ist nicht darauf vorbereitet, Weihrauch zu verdauen, sondern Weihrauch muss speziell aufbereitet sein, dass Boswelliasäuren etc., ihre positive Wirkung im Körper entfalten können. Viele Menschen glauben, dass bei der Phytotherapie ähnliches wie bei Nahrungsmitteln gilt: „Je natürlicher, desto besser!  Dem ist jedoch nicht so. Bei manchen Pflanzen gilt, dass generell nur bestimmte Teile einsetzbar sind. Häufig müssen dann Blätter, Rinden, Harze, Blüten, Wurzeln etc. speziell behandelt werden, um sie für den Menschen verfügbar zu machen.

 

Das pure Weihrauchharz enthält darüber hinaus ätherische Öle, die von vielen Mägen nicht immer gut vertragen werden

 

Sollte der Wunsch verspürt werden, pures Harz zu essen, sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass er für diesen Zweck bestimmt ist und auf  Pestizide sowie weitere Gifte und Schadstoffe untersucht wurde. Prinzipiell kann jedoch nicht dazu geraten werden.

 

Was ist Kau-Weihrauch?

 

Den omanischen Weihrauch zu essen, das ist eine Methode, die in vielen Ländern als eine Methode nicht nur für das energetische Reinigen, sondern auch in der heilkundlichen Anwendung eingesetzt wurde, bevor es bessere Variante der Einnahme gab.
 

Als Stammpflanze von Kau-Weihrauch gilt Boswellia, die zu den Balsambaumgewächsen (Burseraceae) gehört. Die Konsistenz von Kauweihrauch kann mit der von Kaugummi verglichen werden. Omanischer Weihrauch ist rötlich-gelb. Teilweise kann die Farbe aber auch ins Weißliche übergehen. Beliebt ist der sanfte und fruchtige Duft von Kauweihrauch.

 

Omanischen Weihrauch zu kauen bzw. Weihrauch zu essen hat in vielen Kulturen außerhalb Europas kulturelle und somit historische Wurzeln.

 

Weihrauch kauen

 

Als sehr hochwertiges und reines Weihrauchharz gilt Weihrauch aus Äthiopien. Im Herkunftsland, aber auch in Afrika und im Oman wird dieses Harz gerne gekaut und auch geschluckt. Das Weihrauch-Kauen bzw. Weihrauch zu essen soll einerseits der Stärkung des Körpers und andererseits der Bekämpfung von Entzündungen und Mageninfekten dienen. Zur Therapieunterstützung sollten jedoch v. a. Extrakte eingesetzt werden.

 

 

Die gängigen Einnahmeformen von Weihrauch

 

Weihrauch-(Extrakt-)Kapseln sind leicht mit einem großen Glas Wasser einzunehmen und gut zu dosieren.

 

Ätherisches Weihrauch-Öl empfiehlt sich zur Aromatherpie z. B. zur Beruhigung, wenn eine angespannte Situation vorliegt oder mit innerer Unruhe gekämpft wird. Am besten entfaltet es eine Wirkung, wenn es zum Beispiel in einer Duftlampe verdampft wird.

 

Kauweihrauch wird v. a. in den Weihraucherntegebieten traditionell eingesetzt.

 

Weihrauch zu sich nehmen – mit der Weihrauch-Apotheke

 

Die Boswelliasan Weihrauchkapseln zeichnen sich durch 400 mg eines standardisierten Extraktes (Boswellia serrata) in nachweislich pharmazeutischer Qualität aus. Die Kapseln sind nicht nur vegan, sondern auch titandioxidfrei und enthalten weder Lactose noch Emulgatoren. Die Herstellung erfolgt in Deutschland.

 

 

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