Boswellia papyrifera

Boswellia papyrifera

Zusammen mit anderen Weihraucharten wie beispielsweise Boswellia Sacra oder Boswellia Carterii hat es Boswellia Papyrifera geschafft, sich von der Antike bis heute seine überlieferte und mittlerweile bestätigte Bedeutung für die Medizin zu bewahren.

Leider sind auch diese Weihrauchsträucher in ihrem Bestand trotz zahlreicher Projekte zu ihrem Schutz und Erhalt gefährdet.

 

Was ist Boswellia Papyrifera

Boswellia Papyrifera ist eine Weihrauchart, die hauptsächlich in den extrem kargen und kalksteinhaltigen Gebieten von Äthiopien, Somalia sowie in Eritrea und dem Sudan wächst.

Der Duft des hellgelben Harzes von Boswelllia Papyrifera ist dem von Boswellia Carterii aus Somalia sehr ähnlich. Der Duft überzeugt also mit einer süßlich-warmen Duftnote verbunden mit einer leichten Zitrusnote. Allerdings schmeckt er insgesamt bitterer, würde man das Harz essen.

Geschichtlich betrachtet ist davon auszugehen, dass die Weihrauchstraße schon im zehnten Jahrhundert v. Chr. für den Transport des Weihrauchharzes, dem Olibanum, ans Mittelmeer genutzt wurde. Andererseits wurde Olibanum ostwärts nach Indien transportiert. Die hohen Wegezölle und der Transport über Tausende Kilometer machten das Weihrauchharz zu einer Kostbarkeit, die zu Zeiten des antiken Roms mit Gold aufgewogen wurde.

In der traditionellen Medizin des Orients sowie Indiens wird Weihrauch in der ayurvedischen Medizin seit jeher für die Behandlung von physischen und psychischen Erkrankungen verwendet. Die Forschung hierzu ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen. In der mittelalterlichen Klostermedizin wurde ebenfalls Weihrauch eingesetzt. Und über viele Jahre hinweg hat es der Weihrauch geschafft, sich in der Medizin der Neuzeit mehr und mehr zu behaupten, dadurch dass er immer besser erforscht wird und es mehr und mehr (klinische) Studien zum Thema gibt.

 

Boswellia Papyrifera: So wirkt der Weihrauch aus Äthiopien

Die pharmakologische Basis bezüglich der Wirkung von Weihrauch ist aktuell im Fokus der Forschung. Trotzdem konnte bereits seit Längerem nachgewiesen werden, dass im Harz wertvolle entzündungshemmende Substanzen enthalten sind, die durch verschiedene Extraktionsmethoden herausgelöst und verfügbar gemacht werden können. Diese Inhaltsstoffe könnten als eine (begleitende) Therapie bei Asthma, rheumatoider Arthritis, Gicht, Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sowie Krebs (insbes. bei Hirntumoren) in Erwägung gezogen werden.

Das Institut für Pharmazie der Universität Jena und Professor Werz haben sich intensiv mit dem Wirkmechanismus des Weihrauchs befasst. Die Boswellia-Säuren und andere Bestandteile wurden als die hauptsächlichen Wirkungskomponenten identifiziert. Es gelang den Forschern, aufzuzeigen, an welcher Stelle die Boswellia-Säuren in das entzündliche Geschehen eingreifen können und ihre Wirkung entfalten können.

Es kommt zur Hemmung des Enzyms Prostaglandin E2. Dieses dient als Vermittler der Immunantwort und spielt eine entscheidende Rolle im Entzündungsprozess. So wird im Endeffekt die Entzündungsreaktion gemindert. Neuste Forschungsergebnisse zeigen eine zusätzliche entzündungsauflösende Wirkung Ein zukünftiger gezielter Einsatz mit geringeren Nebenwirkungen bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen ist somit nicht mehr als realitätsfern zu betrachten.

 

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Linkverzeichnis

https://sciencev2.orf.at/stories/1701394/index.html

https://www.aureliasan.de/die-geschichte-des-weihrauches

http://www.boswellia.org/blog/botanik-inhaltsstoffe/3-1-botanik/

 

 

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